Erlebnis-Erinnerung mit dem VAKOG-Modell: Hypertext-Erzählung

 Wir erfahren unsere Gegenwart mit unseren fünf Sinnen: Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen.

Doch jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr – wir setzen unterschiedliche Präferenzen beim Filtern über die Sinne.

Das NLP-VAKOG-Modell ist eine simple und oft angewendete Methode, auf diese sogenannten Repräsentationssysteme (=Sinne/ sinnliche Wahrnehmung) einzugehen und dadurch Gehirnleistungs- und Aufnahmefähigkeit, sowie Merkfähigkeit zu unterstützen.

 

Erreiche mit deinen VAKOG- Medien-Geschichten, Texten und Gesprächen möglichst alle Sinneskanäle, um das Erlebnis der Erinnerung lebendig hervor zu heben! 

Auf diese Weise kannst du spannende Kindergeschichten erzählen und zu Hause beim Lernen helfen!

 

 

 


Das VAKOG-Modell:


 

Wie bereits erwähnt: Beim Filtern über unsere fünf Sinne (Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch, Gustatorisch) nehmen wir die Welt unterschiedlich wahr und verarbeiten diese innerlich auf individuelle Art und Weise.

Das bedeutet all das, was wir intern von der Welt repräsentieren, speichern wir kontextabhängig in Bereiche, die den Sinnen zugeordnet sind. (=Repräsentationssysteme)

 

Daraus leitet sich auch der Name des Modells ab:

 

V    Visuell (Das Gesehene)

A    Auditiv (das Gehörte)

K    Kinästetisch und Haptisch (Gefühle und Haptisches)

O    Olfaktorisch (Geruch)

G    Gustatorisch (Geschmack)

 

 

Das VAKOG-Modell wird genutzt, um möglichst viele Sinneskanäle zu erreichen, bzw. um auf den bevorzugten Wahrnehmungsfilter des Gesprächspartners einzugehen.

 

 


Die bevorzugten Sinneskanäle nutzen:


 

Die meisten Menschen haben einen oder zwei bevorzugte Sinneskanäle.

Wichtig ist zu erwähnen, dass ein Großteil der Menschen visuell orientiert ist, da wir 90% unserer Umwelt mit den Augen aufnehmen.

Vielleicht sollte man daher besser formulieren: Menschen haben, neben dem visuellen, oft noch ein oder zwei andere präferierte Wahrnehmungsfilter.

Ein visueller Typ versteht dich also besser, wenn du in bunten, lebendigen Bildern zu im sprichst, auditive Menschen hören gerne klingende Begriffe.

 

Beispiele für Verhaltensmuster der einzelnen VAKOG-Typen:

 

Beispiel für Sprache und Redewendungen für die/ der verschiedenen Repräsentationssysteme: 

 


So gestaltest du Medien-Geschichten mit allen Sinnen: 


 

Verwende für den relevanten Wahrnehmungsfilter die geeigneten Worte

Rege Emotionen/ Erinnerungen an, in dem du bekannte Metapher verwendest: der saftige Geschmack des Lebkuchens, das Funkeln der Kerzen, das Rascheln des Geschenkpapiers, der Duft der Tannennadeln, das frohe Miteinander…

Arbeite beim Erzählen mit Gestik und Mimik, Stimmfarbe und Lautstärke – präsentiere für alle Sinneskanäle

 

 

Baue in Texte wie Märchen/Kindergeschichten Zusatzinformationen ein wie Bilder, Videos, Geräusche, Ausmalbilder, etc.

Benutze andere Hilfsmittel wir Rezepte, Bastelideen, Ratespiele …, die du in deine Erzählung implementieren kannst

Richte das Hauptaugemerk auf visuelle, auditive und kinästethische Darstellungsformen – olfaktorisch und gustatorisch gehen selten

 

Einige Beispiele von Hypertext-Kindergeschichten/ Jugendgeschichten die zum interaktiven Spaß und Entdecken einladen findest du weiter unten im Beitrag.

 

 


Finde heraus, mit welchem VAKOG-Typ du es zu tun hast: 


 

Beim Erstellen eines Hypertextes/ einer interaktiven Kindergeschichte ist es ratsam, möglichst viele Sinneskanäle anzusprechen, um die Leser/Vorleser zu erreichen.

Möchtest du aber speziell auf ein bestimmtes Repräsentationssystem eingehen, musst du wissen, welchen bevorzugten Sinneskanal dein Gesprächspartner hat.

Hier werden dir zwei Beispiele gezeigt, wie du schnell herausfinden kannst, wie du am Besten kommunizierst.

(Alle Beispiele kannst du natürlich auch auf dich selbst anwenden, um festzustellen, wie du persönlich Informationen sinnlich abspeicherst)

 

Beispiel 1: Urlaubserzählung

 

Dein Gegenüber soll über den letzten/schönsten Urlaub erzählen.

Achte beim Zuhören darauf, welche Worte verwendet werden.

Vielleicht notierst du diese sogar mit.

Ordne diese den Sinneskanäle zu und zähle, welche am Meisten benutzt worden sind.

 

Beispiel 2: Übung mit mindestens zwei Personen: Begriffe zuordnen

 

Idealerweise liest eine Person die Begriffe vor und die andere kann in der Tabelle ankreuzen.

 

So wird die Übung gemacht:

Das Wort aus der Tabelle wird vorgelesen.

Nun muss festgestellt werden, ob man dieses Wort fühlt/hört/sieht/schmeckt/riecht oder was einem dabei in den Sinn kommt (Geruch, ein Lied, ein Bild vor Augen…)

Danach wird ein Kreuz bei dem jeweiligen Repräsentationssystem gesetzt.

Beispiel: Kissen. Antwort: Fühle ich. Also wird bei kinästethisch ein Kreuz gesetzt.

 

Tabelle: (Rechtsklick – Bild speichern unter- downloaden) 

 

 


Beispiele VAKOG-Hpyertextgeschichten: 


 

STORYTELLING-01

Hypertext-Geschichte: Der Hase und der Igel

 

STORYTELLING-01

Hypertext Geschichte: Drei kleine Spatzen

 

STORYTELLING-01

Horror für Jugendliche: Die Babysitterin

 


 

Quellenangaben: Informationen, Bilder und Textauszüge aus: 

http://www.training-deluxe.de/nlpdocs/nlp-und-vakog-unsere-5-sinne-reprsentieren-die-welt/

http://www.lcnlp.de/nlp-kurs-erfolg/nlp-uebungen/vakog-repraesentationssysteme/

http://www.earteam.de/download/TTT_Lernen_erleben_ganzheitlich_Lehren_(Handout).pdf

https://www.zhi.at/news/das-vakog-model

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