Geniale Fotos: Erzwungene Perspektive

Kann dein Kind auf einer Flasche tanzen, Pyramiden verschlucken oder gar wie durch Zauberhand größer als ein Dinosaurier werden?

Ja das geht, mit einem kleinen Trick: Der erzwungenen Perspektive. 

Wie genau die erzwungene Perspektive funktioniert und welche lustigen Bilder dabei fotografiert werden können? 

Diese Bilder werden dich inspirieren!

 

Copyright: drweb.de

 

 


Nichts anderes als eine optische Täuschung:


 

Die erzwungene Perspektive ist eine Technik in Film, Kunst und Architektur, die dazu dient, Objekte für den Zuschauer größer, kleiner, näher oder weiter erscheinen zu lassen, als sie wirklich sind.

In welcher Weise die Dimensionen so verzerrt werden, hängt von der Stellung zwischen Kamera und gefilmtem Objekt, bzw. Standpunkt des Betrachters und dem fraglichen Objekt ab.

Die erzwungene Perspektive erzeugt eine optische Täuschung, die zumeist genutzt wird um Dinge als weiter entfernt von der Kamera erscheinen zu lassen, wenn nur begrenzter Platz zur Verfügung steht.

 

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Beispiele für den Einsatz erzwungener Perspektiven:

 

Man stelle sich in einem Action- oder Abenteuerfilm eine Szene vor, in welcher Dinosaurier die Filmhelden bedrohen. Indem ein Miniaturmodell eines Dinosauriers sehr nah an der Kamera aufgenommen wird, kann der Saurier bedrohlich groß für den Zuschauer wirken, obwohl das Modell lediglich näher an der Kamera steht.

Peter Jacksons Film-Trilogie „Der Herr der Ringe“ greift fast ständig auf erzwungene Perspektiven zurück. Sich vermeintlich gegenüber stehende Schauspieler wurden am Set sehr unterschiedlich nah an der Kamera positioniert. In Szenen ohne Bewegung der Kamera lässt dies bereits z. B. die Zwerge und Hobbits im Vergleich zu anderen sehr klein erscheinen.

 

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Wie funktioniert die erzwungene Perspektive?


 

Das Prinzip ist simpel und wir erläutern dies an einem Beispiel zweier Figuren, die die gleiche Größe haben.

Werden diese nebeneinander gestellt und ist die Sensorebene der Kamera parallel zu den beiden Figuren, dann haben die Figuren auf dem Bild die gleiche Größe.

Wird der Abstand einer der Figuren zur Sensorebene vergrößert und ein Foto gemacht, so scheint es auf diesem Foto, als würde die Figur deutlich kleiner sein.

 

Wichtig ist es, so wenig wie möglich den Zoom zu verwenden und wenn möglich auf manuellem Focus oder Panorama-Modus stellen!

 

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Das häufigste Problem tritt auf, wenn die Kamera in einem negativen Winkel ausgerichtet ist, sprich die Kamera wird nach unten geneigt. Dadurch offenbart sich der räumliche Abstand der beiden Figuren zueinander und der Betrachter erkennt, dass die Figuren nicht nebeneinander stehen.

 

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Ein bekanntest Beispiel ist jenes mit der Flasche: 

 

Nimm eine Flasche und stell sie in den Vordergrund.

Nun kann sich eine Person etwas weiter Hinten positionieren.

 

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In der Postion der Kamera, sieht es dann so aus, als würde die Person gleich groß wie die Flasche sein, bzw. auf der Flasche stehen.

 

Also nichts wie los, Digitalkamera packen und anfangen zu fotografieren!

Dein Kind erkennt das Prinzip sicher schnell und so können die nächsten Urlaubsfotos wahre Highlights werden! 

 

Auf INSTAGRAM gibt es noch mehr Fotos für dich: suche einfach unter #erzwungeneperspektive!

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Quellenangaben: Informationen und Textauszüge aus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Erzwungene_Perspektive

http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Die_erzwungene_Perspektive/9649.aspx

Fotos: http://www.heftig.de/erzwungene-perspektiven/

https://www.drweb.de/magazin/35-splendid-examples-of-forced-perspective-photography/

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