DORNRÖSCHEN BESIEGT DIE FERNBEZIEHUNG

DORNRÖSCHEN BESIEGT DIE FERNBEZIEHUNG

Dornröschen ist endlich wach, verheiratet mit dem Prinzen und frohen Mutes. Das stimmt nicht. Die bevorstehende Hungersnot und eine drohende Fernbeziehung lassen das harmonische Ende eines Märchens verblassen. Zum Glück gibt es einen Küchenjungen, der sich mit verbotenen Getränken auskennt.

Uraltes Vieh und Getreide

Prinz Philipp hat Dornröschen wachgeküsst. Doch Aurora öffnet ihre Augen erst vollends, als die Burg von den Resten der Hochzeit gesäubert ist. Erinnerungen an die Flitterwoche verblassen. Die frisch Vermählte verabschiedet Sommernächte auf den Seidenlaken, zusammen mit den getrockneten Dornenranken. Rosen verrotten hinter der Ringmauer, Wind pfeift durch den Saalbau. Die Hitze ist vorbei, bald kümmert sich der Kammermeister täglich um die Kamine in den Kemenaten. Alle Spindeln und Webstühle sind aus dem Reich verbannt, es fehlt an warmer Kleidung. Motten haben Leinen und Schafswolle während der hundertjährigen Schlafenszeit löchrig zerfressen. Auch der Herrscher, König Hubert, wandelt geduckt durch den Thronsaal. Er bedarf Verbündete und Anstrengung, damit seine Provinzen nach dem Fluch der bösen Fee Maleficent wieder gedeihen. Das Königtum ist lange brach gelegen, es erholt sich mühevoll.

Die Bauern bangen um ihre Ernte, sie haben das Saatgut spät in die Felder gepflanzt. In den Speichern liegt der Schimmel eines Jahrhunderts über dem Getreide. Der bevorstehende Winter kündigt Entbehrungen an, das weiß jeder Förstner und Futtermeister. Königin Leah späht besorgt in die Vorratskammern. Zusammen mit dem Koch und seinem Küchenjungen mäßigt sie den Speiseplan. Das Fleisch des uralten Viehs schmeckt zäh. Wer beißt gerne in eine Mahlzeit, die Dekade über Dekade ruhte? Selbst Lämmer und Kälber sind ungenießbar. „Unsere Allianz ist stark. Wenn wir in mein Reich umsiedeln, schicke ich Ochsenkarren mit Säcken voller Weizen, Fässer mit Butter, viel geräucherten Schinken. Und genügend dick gewebtes Tuch, gegen die Kälte.“ Philipp will seiner neuen Familie beistehen, schließlich gehört ihr Besitz eines Tages ihm und seinen Nachkommen. „Wir bereiten gleich morgen unsere Abreise vor“, nickt er beruhigend zu seiner Ehefrau. Aurora stemmt empört ihre Hände in die Hüften. Perlen ihres Obergewandes bohren in die Haut. „Wie bitte?“

Der Prinz und leere Laken

„Wer beschließt, dass wir in dein Königreich ziehen? Lasst uns bei meinen Eltern und im Lande bleiben.“ Dornröschen versucht, die Zeilen ihres Ehegelübtes im Geiste zu entsinnen. Der Gewürzwein, Minnesänger mit ihren Lauten, das Johlen der Gäste, diese Bilder sind geblieben. Aber nicht der Schriftzug auf dem edlen Pergament, mit den Siegeln. Erstaunt verliert ihr Gatte fast seine Stimme, als er antwortet: „Du kommst mit mir. Das ist der Brauch, meine Teuerste.“ Die Prinzessin weicht einen Schritt zurück, was ihren Unwillen untermauert. „Du siehst doch, wie schlimm es um die Lehen beschieden ist. Ich will unseren Untertanen und meinem Geschlecht in höchster Not beistehen.“ Nun ist es Philipp, den man aus einem schrecklichen Traum retten möchte.

„Liebste, ich bin meiner Gefolgschaft schuldig, dass ich nach Hause kehre. Und meine Menschen wünschen eine Gattin an meiner Seite, die für würdige Erben sorgt.“ Der schöne Blondschopf findet das unbezahlbare Geschmeide ihres Angetrauten plötzlich hinderlich. „Und was ist mit meinem Volk? Wer braucht uns dringender?“ Sie deutet auf den Hofmarschall, neben dem spärlich gedeckten Tisch in der Halle. „Ich konnte mich hundert Jahre nicht um die Anwesen meines Vaters kümmern. Es wäre eine Schmach, wenn ich alles verließe.“ Der Prinz findet eine Erwiderung: „Deine Eltern sind feine Regenten. Ich verspreche dir, in einem Jahr wirst du fette Hundsbuben und Wasserträger in der Burg vorfinden.“ Das bezweifelt sein Eheweib. „Wer setzt sein Pferd auf das? Ich bleibe!“ Der aparte Held bleibt geduldig und streicht sich eine dunkle Strähne aus dem Antlitz. Er liebt sein Frauenzimmer. „Dann reise ich voran und du kommst mit deinen Zofen baldigst nach.“ Dornröschen schreit wie von der Nadel gestochen auf.

„Du in der Ferne und ich hier? Wochenlang auf eine Botschaft von dir warten?“
„Ich schicke täglich einen Schreiber mit Kunde von mir, sei versichert!“
„Und wenn die vermaledeite Hexe zurück kommt? Wer weiß, ob der Tod sie endgültig erreicht hat.“ 
„Ich lasse meine fähigsten Ritter bei dir.“
„Auf eine Dame hört keine Seele, du bist mein Gatte.“ 
„Dein Vater verleiht deinem Wort Gewalt.“
„Er ist alt und müde im Geiste. Was, wenn jemand seine Herrschaft untergräbt?“ 
„Meine Wachen, meine Spenden, sie wissen das zu verhindern.“
„Und die Winternächte, alleine in der Kammer?“  
„Ich schicke dir ein Dutzend Kissen, die dich betten und wärmen!“

Keine Hilfe für Dornröschen

Aurora ist hellwach geworden. Den Prinzen darf man weniger einen Mann von Ehre nennen. Auch wenn Edelsteine seinen Filzhut verzieren. „Du hast einzig deine Sippe im Sinn.“ Sie macht mit ihrem Vorwurf auf dem ledernen Absatz kehrt und hastet zu den Gemächern ihres Vaters hoch. Der König soll ein Machtwort sprechen. Doch der schlägt sich auf die Seite seines Schwiegersohnes. Er schüttelt die grauen Locken. „Kind, dein Angetrauter spricht weise. Bleib du vorerst bei uns. Das Volk braucht in der Tat die Moral seiner Prinzessin. In absehbarer Zeit folgst du deinem Gemahl ins neue Heim.“ Erschrocken sucht die Zurückgewiesene in den Worten ihrer Mutter Verständnis. „Ich stehe hinter Hubert, meine Tochter. Weshalb die Tragödie?“ Dornröschen verlässt empört das Zimmer ihrer Eltern. Sie will erwirken, dass der Gemahl bei ihr bleibt. Nun reicht man sie zwischen den Landesgrenzen herum, wie eine Trophäe. Die Enttäuschte sehnt sich zurück in ihre Träume. Dort muss sie die Verlassenheit nicht mit offenen Augen ertragen. Wozu die Heirat mit Philipp, der Sieg über den dunklen Zauber? Anstelle ihres Ehemannes begleitet sie die Verdamnis.

Gut, dass die Prinzessin ihre treuen Gefährtinnen rufen kann. Die freundlichen Elfen, sie gewähren stets Beistand. Dornröschen verschwindet heimlich über den Burggraben in den Wald. „Freundinnen, wo seid ihr? Euer Patenkind erträgt bittere Sorgen!“ Die Verzweifelte schleift das schwere Perlenkleid durch den Dickicht, stundenlang. Erst als Dämmerung ihre müden Knochen beinahe zurück hinter die Wehrmauern drängt, erklingen Stimmen. „Was ist geschehen, wer quält dich, Aurora?“ Das Schimmern im Gesicht von Flora und ihrer Schwester macht Hoffnung. Auf die rettenden Tanten ist Verlass. „Ach, das Unglück bestimmt über mich. Ich bleibe unberührt, ohne Philipp im Reich, wenn ich unserem Volk helfen möchte.“ Die bunten Wesen schwirren um den Kopf der Klagenden. „Das ist alles? Du bist Teufelin und Tod entronnen, bemängelst aber dein frohes Schicksal?“

Dornröschen hält ihre Tränen kaum inne: „Ihr könntet den König oder den Gemahl beschwören, damit die Familie vereint bleibt.“ Die Gestalten schütteln ihre Blumenkränze. „Geschätzte Majestät! Deine Vettern, deine Bürgerschaft, sie brauchen unsere Magie zwingender. Wir müssen mit den Kräften haushalten.“ Die Prinzessin schluchzt. Wer vermag ihre Pein zu begreifen? „Hab Geduld“, hört sie die Bitte ihrer Beschützerinnen. Dann eilen die entfernten Verwandten davon. Aurora huscht traurig zur Zugbrücke, in die Vorburg hinein. Dunkelheit umhüllt sie. Abgeschieden musste sie ihre gesamte Kindheit ausharren, weggesperrt vor allen Spindeln im Reich. Zurückgezogen hat sie Jahr für Jahr im Turm geschlafen, bis zum erlösenden Kuss des Prinzen. Und wofür? Damit sie erst Philipp und später die Familie vermisst? Erneut das geringere Übel erdulden? Niemals!

Das verbotene Getränk

Aurora weigert sich, den fahlen Verträgen, die man ihr ständig vorlegt, Gehorsam zu zollen. Statt dem Tod, gibt es Schlaf. Entweder soll sie in einer fremden Residenz neben dem Prinzen liegen, oder ohne Ehemann ihre Pflicht als Königskind erfüllen. Sie will den widrigen Gegebenheiten trotzen. Weshalb bleibt Philipp nicht bei ihr? Sie ist eine Prinzessin, mit mangelnder Befehlsgewalt. Wie von Sinnen tappt sie über den Bergfried. Vorbei am Versorgungsgebäude, voller Junker und Mägde, die ihren Feierabend mit einem Umtrunk verbringen. Der Küchenjunge sitzt draußen, auf einer steinernen Bank, ein fettes Stück Braten in der Hand. Dornröschen hätte ihm am liebsten mit einer Ohrfeige gerügt, wie sein Meister es oft tut. Das spärliche Essen, von Dienstboten vergeudet! Dummes Pack, sie dürfen ihren Gelüsten frönen. Und sie? Der Lehrbursche erspäht Dornröschen und besitzt die Kühnheit, Aurora anzusprechen: „Prinzessin, darf ich euch einen herrlichen Trank kredenzen? Ich verspreche, dass Ihre Durchlaucht in Verzückung gerät.“

Entsetzt blickt die Angesprochene zu ihm. Wenn das einer hört, steht der Bedienstete am Pranger. Niemand schreitet ein und schließlich siegt Neugierde über mittelalterlichen Gepflogenheiten. Die Adelige trippelt zum frechen Hausgesinde. „Ein Zaubertrank?“ fragt Aurora angetan und denkt an die Patentanten. Vielleicht ist das Elixir ihr Werk? Eine Geste des guten Willens, dennoch zu helfen. „Nein, Durchlaucht. Obwohl ein Schluck aus dem Becher wahrlich besondere Kräfte bündelt.“ Dornröschen beobachtet, wie der Küchendiener einen tiefen Zug vom Getränk nimmt. Alsdann reicht er ihr das Gefäß. Sie zögert. Aus dem selben Gral wie jemand vom Hofstaat trinken? Das ist verboten und unschicklich. Der Jüngling lacht, Schweiß rinnt auf seiner Stirn. „Gut“, verlangt die Prinzessin, „dreh dich um und halte Ausschau, während ich koste.“

Der Küchenbursche tut wie ihm geheißen und seine noble Dame labt einen gewaltigen Schluck aus dem Eisenbecher. Galant überhört er das Schlürfen der Hochwohlgeborenen. Die betrachtet verwundert eine herbe Flüssigkeit. „So schmeckt kein Wein“, stellt sie fest. „Nein, meine Fürstin. Es ist ein Gebräu aus der verdorbenen Gerste des Speichers. Pilze, die im Korn sporen verleihen göttliche Weisheit.“ Dornröschen schmatzt am Gaumen, dann mustert sie den Diener finster. „Ich bemerke nichts.“ Sie nippt weiter „Durchlaucht, bitte nicht mit solcher Hast! Es dauert einige Augenblicke, bis Wirkung eintritt. Vielleicht sollte Sie jemand in Ihre Gemächer geleiten, wo die Erleuchtung ohne Gefahr entfachen kann.“ Seine Herrin winkt gebieterisch ab. „Ich habe Maleficents Handspindel überlebt, ich werde dein Gemisch ebenfalls vertragen.“ Sie gibt dem Untergebenen sein Gefäß zurück und schreitet von dannen.

Eine dunkle Erleuchtung

Benommen schwankt Aurora, als sie die Kemenate betritt. Ihr Mann sitzt beim abendlichen Bankett, mit seinen Recken. Dornröschen gleitet in ihr Schlaflager. Stickereien auf den Decken tänzeln, mit dem Brokat ihres rosafarbenen Perlenkleides. Felle bäumen sich wie Tiere auf und schmeicheln an ihrem Körper. Ihre Hände sind auf einmal weit weg. Wie ein Riese rollt sie zwischen den Kissen herum. Sie betrachtet das leere Polster ihres Ehemannes, die güldenen Fäden glänzen bedrohlich. Dornröschen schwant, dass sie bald viele Nächte verwaist darauf starrt. Wenn sie das nicht zu verhindern weiß. Widriges Garn, gedreht, gesponnen. Gewebtes, das sie in Verlassenheit einbettet, gleich einem weichen Sarg. Damals haben Handarbeiten das Unheil eines Bannes manifestiert. Und in den nächsten Monate sind es Laken, auf denen sie Philipp vermisst. Machtlos starrt Aurora auf die Stoffberge. Doch plötzlich schnellt sie auf der Matratze hoch. „Die Spindel!“

Dornröschen verlässt ihr Gemach, schwindelig vom Trank, aber mit der Besonnenheit eines Klerikers. Sie schleicht in den Bergfried hinunter, an den Zisternen vorbei, zum Kellergewölbe. Am Ende der nassen Treppenstufen befindet sich eine Türe, bewacht vom Waffenmeister und seinen Gehilfen. Ihre vom magischen Saft geschwollenen Arme hindern Aurora nicht, der Wache ein Zeichen zu geben. Die Männer gehorchen der Prinzessin und gewähren Zutritt. Hier unten darf sich ihr keiner verweigern, jetzt da sie eine verheiratete Frau ist. Sie öffnet die Pforte. Dahinter droht jene teuflische Nadel, die viel Verderben birgt. Vom König in den Kerker geschickt, verwahrt von Eisen und starkem Holz. Gefürchtet und verpönt, bis heute Nacht. Die Benebelte schreitet unerschrocken zur Tat und entwendet den verhassten Gegenstand. Dann eilt sie die Stufen hoch, ein paar Goldmünzen, einige Drohungen leichter. Mit dem grausigen Raubgut in der Hand. Und begleitet vom Schweigen, das zehn Kerkerburschen geschworen haben.

Oben im Schlafgemach angekommen hadert Dornröschen ein wenig. Und wenn das gesamte Reich erneut still steht? Liegt die Verwünschung auf ihrem Haupt, oder kann Maleficents Zauber auch den Angetrauten befallen? Was haben die Jahrzehnte der Spindel angetan, ist sie schwächer geworden? Vorsichtig hält Aurora den außergewöhnlichen Speer in ihren enormen Händen. Eingetaucht im Nebel des Gerstensaftes überlegt sie, welche Gefahr am Schlimmste wiegt. Endlich verfügt sie über höhere Gewalt, wenigstens einen Fingerhut voll. Davon macht sie Gebrauch. Weder der König, noch der Prinz und keine böse Fee können sie abhalten. „Ich will alles! Meinen Gatten, das Land und die Eltern! Genug Zugeständnisse gemacht!“ Die Entschlossene wartet auf Philipp. Es dauert, dann kommt er und döst neben ihr ein. Nur ein kurzer Stich mit der Nadel der Dräule, ein kleiner Blutstropfen. Die Prinzessin blinzelt. Der Himmel ist ihr zugetan, sie sackt nicht zusammen. Im Flur hört sie den Kämmerer schlurfen, wohlauf. Das Reich dreht sich weiter. Aurora stupst ihren Angetrauten fest in die Schulter. Er schlummert neben ihr, ohne ein Glied zu zucken. Wohl für die nächsten hundert Jahre. Selig schnarcht er in der Kemenate, auf dem Ehebett. Wie es Sitte ist, zwischen Mann und Weib.

Zusammen, bis in den Tod

Der Mond leuchtet hell über der Burg, als Aurora zu den Vorratsräumen zurück findet. Der Küchenjunge sitzt noch auf der Bank. Seine Herrin tritt aus dem Schatten zu ihm. „Du sollst Recht behalten und belohnt werden.“ Der Ergebene begreift nicht, was seine Adelige ihm sagt. Er springt auf und verbeugt sich. „Dein Weizenpilz hat mir eine Offenbarung verschafft.“ Die Holde lächelt. All ihre Sorgen sind verflogen, sie hat ihren Ehemann, die Familie und das Volk für immer bei sich. Niemand vermag sich dem zu widersetzen. Dornröschen mustert den Gehilfen. „Ich brauche einen Leibwächter sowie viele Söhne und Töchter. Außerdem mehr von deinem Heiltrunk. Du wirst vom heutigen Tag an hierfür Verantwortung tragen.“ Der Lehrling reißt seine Augen auf. „Und zieh mir das Gewand aus, die Perlen und der alte Prunk machen mich ganz närrisch!“

Der Bursche schweigt und folgt dem Befehl. Er darf nicht erwarten, dass eine verwöhnte Prinzessin die besten Entscheidungen fällt. Besonders, wenn das Tollkorn ihre Sinne vernebelt und sie eine schier ewige Schlafenszeit hinter sich hat. Natürlich besitzt die Handspindel längst keine Macht mehr. Das wissen alle am Hofe, Wachen haben die Kunde verlautet. Unglückselige Kerkergefangene, in sie hat man die Nadel gejagt. Und nichts ist passiert. Das gibt ein Gezeter, wenn Prinz Philipp morgen, nach zu viel Wein, aufwacht und seine Liebste sucht. Der Küchenjunge denkt an die Strafe, welche Ehebrecher büßen. „Ich bereite uns etwas vom Getränk zu.“ Bis zum Tode bleiben ihm ein paar Stunden. Mit den verdorbenen Ähren und dem nackten Dornröschen. Besser, als im Winter hungrig zu sterben.

Hintergrundinformation: https://de.wikipedia.org/wiki/Mutterkorn

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