AUSPROBIERT: Kinderbuch-App “Die Brille”

AUSPROBIERT: Kinderbuch-App “Die Brille”

(WERBUNG) Im Fundus der besten Kinderbuch-Apps entdecken wir die Wimmelbild-App “Die Brille”: Eine magische Brille entführt den kleinen Max in eine verrückte Abenteuerwelt, voller Interaktionen. Die Bilderbuch-App ist sowohl für Kindergartenkinder, als auch ErstleserInnen spannend. Und die Ohren der Erwachsenen werden geschont, das nervige Gedudel im Hintergrund fehlt. 

Kinder-Apps und ihre Geräusche

„Kind, mach den Ton aus!“ Eltern kennen den Satz, vor allem in Zusammenhang mit Kinder-Apps. „Bitte leiser drehen, ich werde sonst taub!“ Drückt man die Tasten solcher Games, dann tutet und blökt es in einer Lautstärke, die das Trommelfell piekst. Aber den Kids gefällt es. Leider. Und dann sind es immer die gleichen Phrasen: „Gut gemacht!” und “Versuch es noch einmal!“ Meiner Meinung nach sind SounddesignerInnen für Spielsachen gemeine SadistInnen, die sich hinter samtweichen Stimmen verstecken! Aus dem Grund bin ich überrascht, als ich Jazzmusik aus dem Kinderzimmer vernehme. Meine Tochter musiziert mit der Wimmelbuch-App “Die Brille”. 

Infos zur Kinderbuch-App

Die pädagogisch wertvolle App zur Förderung der Lesekompetenz „Die Brille“ punktet mit handgefertigten Aquarellen und gutem Sound. “Die Brille” ist eine Koproduktion von „Luftlinie Produktion“ und „Gentle Troll Entertainment“, erschienen im Dezember 2015. Das Außergewöhnliche: Zur Finanzierung von SprecherInnen, MusikerInnen und ÜbersetzerInnen wurde die Crowdfunding-Plattform „Startnext“ genutzt. Erhältlich ist die App für Android sowie iOS und kostet 2,99 Euro. Die digitale Bildergeschichte ist für Kinder zwischen 3-7 Jahren geeignet. Texthervorhebungen unterstützen gezielt ErstleserInnen.

Die Wimmelbild-Geschichte

Max, ein kleiner Junge, findet eine magische Brille, Er entdeckt, was sich um ihn herum verändert, wenn er durch die Zaubergläser blickt. In neun abwechslungsreichen Szenen mit über 100 Animationen sieht Max faszinierende Dinge: Es gibt Blumenbeete aus Lutschern, Wolkenkratzer werden zu Dominosteinen. Wie bei einem Wimmelbild/ Suchbild spüren die SpielerInnen neue Menschen, Gegenstände und Funktionen auf. VolksschülerInnen schmökern gerne selbst die bunten Texte, jüngere Kinder können die Vorlesefunktion der App nutzen. Ebenfalls eine Option: die Sprache auf Englisch wechseln und nebenbei Englisch lernen. 

Kinderbuch-App: Bewertung meiner Tochter

“Haha, Mama, so siehst du aus, wenn du schimpfst!” Die Mutter-Monster-Animation hat es meinem Mädchen angetan. Außerdem amüsiert sie sich besonders über einen Mann, der aus dem Kofferraum eines Autos springt und Trompete spielt. Schnell kapiert die Entdeckerin, dass sie mehrere Instrumente im Bild gleichzeitig drücken kann, was lustig klingt. Dass die Haupftigur Max ein Junge ist, stört die Rabaukentochter überhaupt nicht: “Er ist cool, obwohl er kein Mädchen ist. Weil er die Zauberbrille besitzt!” Und da die Rabaukentochter selbst eine trägt, beschreibt sie sofort ihre persönliche magische Brille: “Meine wäre mit Diamanten besetzt, die blau und lila funkeln!”

Alle weiteren Informationen und Downloads, sowie ein KIKA-Video gibt es bei: http://www.brillenabenteuer.de/

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